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Qendra për Informim e Kosovës
Kosova Information Center |
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Polizei- und Paramilitäreinheiten brennen die Dörfer von Malisheva nieder
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Die Bevölkerung der Gemeinde Malisheva, die sich in den Wäldern dieser Region befindet, ist in einer schweren Lage. In den Wäldern neben dem Dorf Ponorc befinden sich über 5.000 und neben Llapçeva 4.000 Menschen. Ihnen haben sich in den letzten Tagen auch viele Bewohner der Gemeinden Deçan und Gjakova angeschlossen, berichtet die LDK-Informationskommission in Malisheva. Diese Mensche haben bisher dank der Hilfe der albanischen Bevölkerung aus den Dörfern der Gemeinde Rahovec, wie Dejna, Ratkoc, Malësia e Vogël und Guri i Kuq überlebt. Die serbischen Polizei- und Militäreinheiten setzen die Niederbrennungen und Zerstörungen in den Dörfern von Malisheva fort. Gestern haben sie Teile der Dörfern Bubavec und Drenoc niedergebrannt, und das genau als die Menschen in ihre Häuser zurückzukehren begannen. |
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Gjakova: Durchsuchungen in Osek Hyla, über 10.000 Menschen unter freiem Himmel
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Heute vormittag hat die serbische Polizei einige Familien im Dorf Osek Hyla umzingelt und dann durchsucht. Die Polizei suchte Waffen, berichtet die LDK-Informationskommission in Gjakova. Auch heute kommen in Gjakova viele Flüchtlinge aus den umkämpften Dörfern. Es wird berichtet, dass 10.000 Menschen sich immer noch unter freiem Himmel in den Ortschaften Dushkahja, Anadrini und Reka e Keqe befinden. Ihre Lage ist sehr schwer, ausser dem Hunger werden sie auch von Krankheiten bedroht. In der Stadt sind bisher über 50.000 Menschen untergebracht worden. Das Schicksal vieler Menschen ist immer noch unbekannt. |
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Schüsse auf der Hauptstrasse von Suhareka - Granatenbeschüsse in Richtung Sllapuzhan und Qafa e Duhlës
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Gestern vom 18.00 Uhr haben die serbischen Streitkräfte Salven aus Feuerwaffen auf die Häuser und Geschäfte, die entlang der Hauptstrasse in Suhareka liegen, abgefeuert. Die Polizisten schossen so unkontrolliet, als wäre es ihnen gleichgültig, ob sie dabei auch Menschen treffen könnten. Diese Schüsse wurden mit Schüssen aus Maschinengewehren, Granatenwerfern, Panzern und Raketenwerfer in Richtung des Dorfes Sllapuzhan beendet, berichtet die LDK-Informationskommission in Suhareka. Über die eventuellen Folgen des Angriffes gibt es noch keine Angaben. Im Dorf Bllaca zündet die serbische Polizei auch die wenigen Häuser, die noch stehen, an. In Suhareka hat es auch während der Nacht Schüsse gegeben. Und am 10.00 Uhr wurde auch die Ortschaft Qafa e Duhlës beschossen, wird in dem Bericht gesagt. |
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Malisheva: Hilfsappell der Flüchtlinge
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Tausende Bewohner der Dörfern von Malisheva verbringen die Tage und Nächte unter offenem Himmel. Die politischen und humanitären Subjekte dieser Gemeinde wiederholen ihr Appell, um den Flüchtlingen, die in den Wäldern Leben zu helfen. |
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Serben aus Prilluzha schiessen auf die albanischen Dörfer
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Vorgestern, von 00.30 Uhr, haben die serbischen Zivilisten auf die Dörfer der Ortschaft Çiçavica und auf das Dorf Stanofci i Poshtëm geschossen, berichtet die LDK-Informationskommission in Vushtrri. Als Folge dessen brannten das Viehfutter der Familien Abdullah und Rifat Buinaku aus Stanofci i Poshtëm. |
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Viele niedergebrannte und ausgeräubte Häuser in Padalishta
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Seit dem 29 Juli, als der Angriff der serbischen Streitkräfte auf das Dorf Padalishta begann, wurden viele albanische Häuser niedergebrannt und ausgeraubt. Den Angaben der LDK-Informationskommission in Istog nach sind im Dorfteil Ahmetaj sechs Häuser niedergebrannt. Auch alle Weizenfelder brannten aus. Diese Quelle berichtet auch von vielen anderen ausgeraubten und niedergebrannten Häusern. |
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In Dimca explodierte eine Mine
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Gestern abend, gegen 19.20, ist im Dorf Dimca, an der mazedonisch-kosovarischen Grenze, eine Mine explodiert. Die LDK-Informationskommission in Hani i Elezit konnte noch keine Informationen über die Folgen dieser Explosion sichern.
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In Junik sind nur 17 Alte geblieben, schreibt "Blic"
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Während des Angriffs der serbischen Polizei und Militäreinheiten auf Junik sind eine Menge Waffen und Munition beschlagnahmt worden. Die Polizei fand eine Kanone kleinen Kalibers, Minen, 6 Granatenwerfer, 5 Raketenwerfer, paar hundert Gewehre. Und 9 Albaner, die kein Wort Serbisch können, wurden verhaftet, schreibt die serbische Tageszeitung "Blic". In Junik ist die Mosche beschädigt worden und im Dorf gab es viele Bunker und Scharfschütz-Zentren. Weiter schreibt die Zeitung, in Junik haben früher 8.000 Menschen gelebt, aber die Journalisten hatten gestern nur 17 Alte getroffen. Sie haben ausgesagt, sie seien während der Kämpfe in ihren Häuser geblieben, aber sie mussten sich auf Befehl der Polizei im Zentrum des Dorfes versammeln. Die Polizei sagte für die Journalisten, sie hätten dutzende Terroristen getötet und eine grosse Menge von Waffen beschlagnahmt. Die Journalisten hätten auch verschiedene Listen, ein kleines Archiv, und einige Bescheinigungen, wo Geldsummen aufgeschrieben waren, gesehen. |
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Im Krankenhaus von prishtina starb Cen Dugolli aus Ferizaj
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Heute in der chirurgischen Klinik des Prishtina Krankenhauses starb Cen Dugolli, LDK-Aktivist. Der Selige wurde gestern von der serbischen Polizei ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er brutal gefoltert worden war. Er wurde am 21 Juni verhaftet und gestern, wegen der Körperverletzungen, die er im Gefängniss bekamm, ins Krankenhaus geliefert. Im Krankenhaus wurde er chirurgisch behandelt, aber jede Hilfe kam zu spät. Im Ende Juni und Anfang Juli verhaftete die serbische Polizei viele politische und humanitäre Aktivisten, die von den serbischen Sicherheitsorganen auf brutalster Weise gefoltert wurden. So, am 22 Juli starb der humanitäre Aktivist aus Ferizaj, Rexhep Bislimi, nachdem er paar Tage in Koma lag. Und am 30 Juni wurde der LDK-Aktivist, Ylber Topalli, von der serbischen Polizei verwundet, als er in schwerem körperlichem Zustand vor dem Gerichtsgebäude in Prishtina zu fliehen versuchte. Mit dem Fall von Cen Dugolli ist auch das Schicksal seines Anwalts, Destan Rukiqi, verbunden. Am 23. Juli bat Herr Rukiqi um Erlaubniss seinen Klienten besuchen zu dürfen, aber er wurde in dem gleichen Tag verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, wo er schwer misshandelt wurde. Jetzt liegt er in einer schweren Zustand im Krankenhaus des Gefängnisses in Belgrad. |
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Zehntausende Flüchtlinge in hermetischer Belagerung - Von Morgen an können die Menschen an Hunger sterben
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Die humanitäre Lage ist sehr dramatisch. Wir befinden uns in hermetischer Belagerung zwischen Isniq und Deçan. An dem Fluss "Bistrica" leben viele Menschen auf ihren Traktoren. Von Morgen an könnten die Menschen an Hunger sterben. In Broliq sind Beobachter des Roten Kreuzes und ausländische Journalisten gekommen. Die Zahl der Flüchtlinge beträgt 70.000-80.000. Heute gibt es keine Schüsse. Es ist ruhig. Ein Funken Hoffnung ist in die Menschen, die bisher nicht an das Brot dachten, zurückgekehrt. Junik steht in Flammen und aus dem Dorf quillt Rauch. Heute morgen waren 2-3 Detonationen aus dem Dorf zu hören. Jetzt hört man nichts. Die Menschen wollen in ihren Wohnorten, die in Ruinen verwandelt worden sind, zurückkehren. Aber alle Korridore sind gesperrt. Es ist unmöglich nach Montenegro zu gehen. Auch dort ist die Lage dramatisch. Es wird von Toten aus Hunger befürchtet. Gestern abend regnete es heftig. Viele Menschen sind erkältet. Gestern kam eine Delegation mit zwei Jeeps, aber sie haben nur gedreht, sie brachten keine Hilfen. Gestern waren auch einige Journalistenteams, die gedreht haben. In Loxha sind drei Albaner getötet und 15 verwundet worden. |
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Die Verhandlungsgruppe antwortet der serbischen Seite
PRISHTINA, den 17. August (IZK) - Dr. Fehmi Agani hat heute im Namen der Verhandlungsgruppe, die letzte Woche vom Präsidenten Rugova benannt wurde, einen Brief an dem Vizevorsitzenden der serbischen Regierung, Dr. Ratko Markovic, geschickt. Der Brief war als Antwort an den Brief, den Herr Markovic der Verhandlungsgruppe über die eventuelle Fortsetzung der Verhandlungen geschrieben hatte. In der Antwort wird gesagt, die Gruppe von Kosova wünscht, dass die Verhandlungen, die wegen der Gewaltseskalation auf die Zivilbevölkerung unterbrochen werden mussten, so schnell wie möglich aufgenommen werden. Dr. Agani betont auf dem Brief, dass die Gewalt beendet und die Einheiten, die Gewalt auf die Zivilbevölkerung ausgeübt haben, zurückgezogen werden müssen, so wie es auch die Kontaktgruppe gefordert hat. Die Weise und Zeit der erneuten Dialogaufnahme werden von dem Botschafter Hill, der andauernd zwischen Belgrad und Prishtina vermittelt, realisiert, wird in der Antwort gesagt. |
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